Prozessmanagement – „Gestaltung und Verbesserung“

In diesem Seminar lernen Sie den Nutzen der Prozessorientierung für Unternehmen kennen. Anhand von praktischen Beispielen erarbeiten Sie sich Ihr persönliches Know How für die Umsetzung des Prozessmanagements in Ihrem Unternehmen. Auf Basis der erforderlichen Prozessmessung werden Ansatzpunkte für die Verbesserung der Prozesse vorgestellt.

Ziele:

  • Den Nutzen von prozessorientierten Managementsystemen nach der ISO 9001:2008 kennen lernen
  • Methoden und Werkzeuge der Prozessverbesserung anwenden können

Inhalte:

  • Die Grundgedanken des Prozessmanagements
  • Prozesse und ihre Eigenschaften
  • Prozessorientierter Aufbau eines Managementsystems nach ISO 9001:2008
  • Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Implementierung
  • Prozessorientierung als Unterstützung bei der Realisierung von Unternehmensstrategien
  • Bewertungskriterien für die Effektivität und Effizienz von Prozessen
  • Möglichkeiten und Methoden der Prozessverbesserung
  • Die Bedeutung der Teamarbeit im Rahmen eines Qualitätsmanagementsystems

Dauer: 2 Tage

Methode: Vortrag und Übungen. Die Methodik wird anhand der von den Teilnehmern erarbeiteten/bereitgestellten Prozesse im Verlaufe des Seminars geübt.

 


 

Interne Auditoren Ausbildung

Für die Bewertung der Wirksamkeit eines Qualitätsmanagementsystems ist nach ISO 9000 ff die regelmäßige Durchführung von Internen Audits notwendig. Dienten diese in der Vergangenheit vor allem der Überprüfung der Normforderungen (Systemaudit), gilt der Fokus vermehrt dem Aufspüren von Verbesserungspotentialen in den im Unternehmen implementierten Prozessen. Diese Ansprüche bedürfen jedoch gut ausgebildeter Auditoren nach den Richtlinien der ISO 19011, die in der Lage sind, mit den Mitarbeitern zu kommunizieren und die definierten Prozesse zu verstehen.

Ziele:

  • Die Grundlagen eines prozessorientierten Audits kennen.
  • Interne Audits selbständig planen und durchführen können
  • Grundlagen und Methoden der Kommunikation im Internen Audit kennen

Inhalte:

  • Grundprinzipien des Internen Audits
  • Ziele eines Internen Audits
  • Aufgaben eines Internen Auditors
  • Planung und Durchführung von Internen Audits
  • Das Arbeiten mit Check- und Fragelisten
  • Bewertung von Beobachtungen – Abweichungen – Verbesserungspotentialen
  • Kommunikations- und Verhaltensregeln im Internen Audit
  • Rollenspiele und Reflexion
  • Selbständiges Durchführen eines Internen Audits im Rahmen einer Projektarbeit

Dauer: 2 Tage + 1 Tag

Methode: Impulsvorträge, Übungen und Rollenspiele, Selbständiges Audit als Projektarbeit und Ergebnispräsentation sowie Reflexion

 


 

Auditorenrefreshings

Interne Audits sind wichtige Bestandteile der Überprüfung der Wirksamkeit und Effizienz des eingeführten Qualitätsmanagementsystems. Sie sollten deshalb selbst einem Evaluierungs- und Verbesserungsprozess unterworfen werden. Durch Veränderung des Auditablaufs, des Einsatzes ergänzender Fragetechniken und durch Aufbau eines Rückmeldesystems kann das interne Audit effektiver die vorgegebenen Auditzielsetzungen erreichen.

Ziele:

  • Weiterentwicklungsmöglichkeiten des Internen Audits kennen lernen
  • Vermittlung aktueller Erfahrungen und Erkenntnissen im Zusammenhang mit Managementsystemen und die Anwendung im eigenen Unternehmensumfeld sicherstellen
  • Vor- und Nachteile der eigenen Auditsystematik erfahren

Inhalte:

  • Aktuelle Entwicklungen in Managementsystemen
  • Information geplante Revision ISO 9001:2015
  • Die Unternehmens-Führungskultur
  • Rollen im Managementsystem
  • Weiterentwicklung des Internes Audits und Bewertung des Managementsystems
  • Erfahrung aus der Auditpraxis

Dauer: 1 Tag

Methode: Vortrag und Übungen. Die Teilnehmer sind aufgefordert, ihr eigenes Auditsystem für eine Analyse vorzubereiten.

 


 

Werkzeuge und Techniken zur Qualitätsverbesserung

Ständige Verbesserung ist ein wesentlicher Bestandteil des Qualitätsmanagements. Im Rahmen dieses Kurses lernen die Teilnehmer Methoden für numerische und nicht numerische Datenanalysen kennen. Weiters werden die Methoden des QFD (Übersetzen der Kundenanforderungen in Lösungen), der FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse) und der SPC (Statistische Prozesssteuerung) in Gruppenarbeiten anhand von Fallbeispielen vertieft.

Ziele:

  • Die Einsatzgebiete der Qualitätstechniken kennen lernen
  • Ausgewählte Methoden im eigenen Bereich anwenden können

Inhalte:

  • Methoden für numerische Daten (Histogramm, Paretodiagramm, Korrelations-diagramm, Radardiagramm, etc)
  • Methoden für nicht numerische Daten (Portfolio, Baumdiagramm, Matrixdiagramm, Benchmarking, etc)
  • Quality Function Deployment – Übersetzen der Kundenwünsche in interne Spezifikationen
  • FMEA – Beseitigung von Schwachstellen in der Vorphase der Produkt, Prozess- und Systementwicklung
  • SPC – Prozessverbesserung und Nachweisführung durch Regelkartentechnik
  • TQM Philosophie und EFQM Modell
  • Anwenden der Methoden durch Beispiele aus der Praxis

Dauer: 2 Tage + 1 Tag

Methode: Vortrag, Gruppenarbeiten und Präsentationen. Im Verlauf einer Projektarbeit wird das erworbene Wissen in die Praxis umgesetzt und die Ergebnisse mit dem Referenten reflektiert.

 


 

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)

Erfolgreiche Unternehmen meistern das allgegenwärtige Problem der Kostenschere (steigende Herstellkosten, aber fallende Erlöse) unter anderem mittels eines gut geführten kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Die Mitarbeiter wissen am besten, wo in ihrem unmittelbaren Arbeitsbereich Verbesserungen/Einsparungen möglich sind. Sie brauchen aber zur Umsetzung eine Schulung in der Vorgangsweise und Methodik des KVP. Mit KVP erreicht man unter anderem die Steigerung von Wettbewerbsfähigkeit, Kunden-, sowie Mitarbeiterzufriedenheit.

Ziele:

  • Theoretische Grundlagen des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses kennen
  • Ein KVP-Projekt planen und im eigenen Unternehmen umsetzen
  • Methoden der Moderation zur Durchführung eines KVP-Workshops kennen

Inhalte:

  • Verschwendung im Unternehmen
  • Deming Zyklus im KVP
  • Werkzeuge der Problemlösung
  • Visuelles Management
  • Erfahrungen und Hindernisse des KVP
  • Betriebliches Vorschlagswesen
  • Moderation im KVP
  • Planung, Umsetzung und Controlling eines KVP-Projekts

Dauer: 2 Tage + 1 Tag

Methode: Vortrag und Übungen. Im Verlauf einer Projektarbeit wird das erworbene Wissen in die Praxis umgesetzt und die Ergebnisse mit dem Referenten reflektiert.

 


 

Benchmarking – Lernen von den Besten

In Zeiten steigenden Wettbewerbs ist es ein Muss den Mitbewerb stets im Auge zu behalten und nach Verbesserungen zu streben. Dafür ist ein Standard im Unternehmen für relevante Kenngrößen, die periodisch analysiert werden notwendig, so wie auch der Vergleich mit Branchenführern sinnvoll.

Ziele:

  • Relevante Kenngrößen definieren können
  • Die Methodik des Benchmarkings verstehen

Inhalte:

  • Arten des Benchmarkings
  • Mögliche Kenngrößen zum Vergleichen – Definieren von Standards
  • Auswahl von Benchmarkingpartnern
  • Durchführung des Benchmarkings
  • Systematisieren und Standardisieren von Analyse und Interpretation der Kenngrößen

Dauer: 1 Tag

Methode: Vortrag mit Übungen und Gruppenarbeiten. Die Teilnehmer sind aufgefordert, eigene Ideen einzubringen, anhand derer die Fragestellungen der Kennzahlenermittlung und die Auswahl von Benchmarkingpartnern diskutiert werden.